Campaign Classic – Best Practices beim Versand

In diesem Abschnitt erfahren Sie über Best Practices in Bezug auf das Nachrichtendesign und den Versand mit Adobe Campaign Classic.

Letzte Aktualisierung: 18.07.2019

Versand optimieren

Im folgenden Abschnitt werden Best Practices und empfohlene Verfahren für die optimale Konfiguration von Adobe Campaign erläutert. Durch die Einhaltung dieser Empfehlungen vermeiden Sie mögliche Probleme später im Prozess.

Ziel-Audience: Benutzer mit Administratorberechtigungen

Sie erfahren: wie Sie den E-Mail-Versand optimieren

Behandelte Themen:

  • Anpassen des Message Transfer Agent (MTA)
  • Verhinderung eines Leistungsabfalls der Plattform (Verlangsamung)
  • Prüfung der Netzwerkkonfiguration
  • Verwaltung der Zustellbarkeit
  • Quarantäneverwaltung
  • Anmeldemöglichkeit mit doppelter Bestätigung (Double opt-in)
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Verwenden von Vorlagen

Versandvorlagen ermöglichen eine effiziente Nutzung, da sie für die häufigsten Aktivitäten vordefinierte Szenarien enthalten. Mit Vorlagen können Marketing-Experten rasch neue Kampagnen bei minimaler Anpassung bereitstellen.

Ziel-Audience: Content-Verantwortliche

Sie erfahren: wie Sie neue, an Ihre Anforderungen angepasste Versandvorlagen erstellen

Behandelte Themen:

  • Definieren der Absenderadresse
  • Einrichten einer Kontrollgruppe
  • Auswahl des Speicherplatzes für Sendungen
  • Auswahl der korrekten Typologieregeln

Siehe auch: Details für die Erstellung einer Vorlage finden Sie im entsprechenden Handbuch.

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Design und Personalisierung

Versuchen Sie beim Aufbau Ihres Nachrichteninhalts Probleme zu vermeiden, die den Versand verhindern könnten. Meist betreffen Fehler die Personalisierung, die Formatierung und Bilder.

Ziel-Audience: Content-Verantwortliche

Sie erfahren: wie Sie feststellen, dass Ihr Inhalt bereit zum Senden ist

Behandelte Themen:

  • Personalisieren von Inhalten
  • Überprüfen, ob die Formatierung korrekt ist
  • Vermeiden häufiger Fehler beim Design
  • Verwalten von Bildern

Siehe auch: Allgemeine Empfehlungen finden Sie im Abschnitt Nachrichteninhalt konfigurieren.

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Zielgruppenbestimmung

Die Bestimmung der Zielgruppen ist besonders wichtig. Gehen Sie bei der Erstellung Ihrer Kontaktlisten sorgfältig vor, testen Sie Ihre E-Mails in den gängigsten E-Mail-Clients und Mobilgeräten und stellen Sie sicher, dass Ihre Verteilerlisten aktuell sind (und keine unbekannten oder veralteten Adressen enthalten). Sie können auch Testsendungen vornehmen, um einen vollständigen Validierungszyklus durchzuführen.

Ziel-Audience: Geschäftskunden

Sie erfahren: wie Sie gewährleisten können, dass Sie personalisierte und relevante Nachrichten senden

Behandelte Themen:

  • Auswahl des korrekten Zielgruppen-Mappings
  • Verwenden von in der Datenbank oder in einer externen Datei gespeicherten Empfängern
  • Senden von Newslettern ausschließlich zu Abonnenten
  • Verwenden von Testsendungen zur Validierung von Nachrichten und Testadressen zur Validierung von Zielgruppen
  • Vermeiden doppelter Adressen
  • Indexierung von E-Mail-Adressen zur Leistungsverbesserung

Siehe auch: Details zur Definition der Hauptzielgruppe finden Sie im Abschnitt Zielgruppe bestimmen.

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Validieren von Nachrichten

Wenn Ihre Nachricht fertig ist, prüfen Sie, ob ihr Inhalt auf allen Geräten richtig dargestellt wird, und stellen Sie sicher, dass sie keine Fehler wie falsche Personalisierung oder defekte Links enthält.

Ziel-Audience: Geschäftskunden

Sie erfahren: wie Sie feststellen, dass Ihre Nachricht bereit zum Senden ist

Behandelte Themen:

  • Verwenden von Inbox Rendering, um zu sehen, wie die Nachricht dargestellt wird
  • Testsendungen einer Nachricht vor dem Versand an die Hauptzielgruppe
  • A/B-Testsendungen einrichten, um möglichst relevanten Inhalt zu senden
  • Prüfen, ob alle nötigen Validierungen durchgeführt wurden
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Fast geschafft!

Stellen Sie vor dem Versand Ihrer Nachricht sicher, dass die Parameter und die Konfiguration für den Versand passend sind.

Ziel-Audience: Geschäftskunden

Sie erfahren: Wie Sie Ihren Versand anpassen

Behandelte Themen:

  • Verwenden von Schüben je nach der Größe der Ziel-Population
  • Reihenfolge der Sendungen zur Priorisierung von Sendungen
  • Beschränkung der Anzahl der E-Mails für bestimmte Sendungen mithilfe des IP-Affinitäts-Setups
  • Ausschluss von Empfängern gemäß bestimmter Kriterien mithilfe von Typologieregeln
  • Vermeiden von Anhängen
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Tracken und Beobachten

Sie haben auf die Senden-Schaltfläche geklickt? Lassen Sie uns sehen, was dann passiert.

Ziel-Audience: Geschäftskunden

Sie erfahren: wie Sie die gesendeten Nachrichten verfolgen und das Verhalten Ihrer Empfänger beobachten können.

Behandelte Themen:

  • Sendungen beobachten
  • Tracking
  • Zustellbarkeit
  • Archivieren von E-Mails
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Ein gelungener Start

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Ein gelungener Start

Bevor Sie mit dem Erstellen von Sendungen beginnen, können Sie mehrere Maßnahmen treffen, um den vorgelagerten Versandprozess zu optimieren.

  • Warum? Um Probleme bei der Zustellung zu vermeiden
  • Anwendungsbeispiele: Tipps und Tricks zum Konfigurieren ausgehender Nachrichten in Adobe Campaign

Message Transfer Agent (MTA) anpassen

In Adobe Campaign ist der MTA (Message Transfer Agent) das Modul, das für den Versand von E-Mails verantwortlich ist. Er befindet sich am Mid-Sourcing-Server (Versand-Server) und handhabt den Versand von Nachrichten zum MX-Server (Mail Transfer) am Remote-Standort. Eine optimale Konfiguration ist ausschlaggebend für das ordnungsgemäße Funktionieren.

Tipps:

  • Während der Konfiguration stellt Adobe eine passende Anzahl von IP-Adressen für die Menge der Profile in Ihrer Datenbank bereit. Abhängig von der Datenmenge und der Versandfrequenz empfiehlt Adobe normalerweise mindestens zwei IP-Adressen. Danach richtet sich auch die Anzahl der erforderlichen MTAs. Weiterführende Informationen zu den empfohlenen Infrastrukturressourcen finden Sie in der Produktbeschreibung von Adobe Campaign.
  • Adobe empfiehlt die Zuweisung einer eigenen Sub-Domain, die ausschließlich für die von der Adobe-Campaign-Instanz gesendeten E-Mail-Kampagnen verwendet wird.
  • Adobe empfiehlt außerdem die Zuweisung einer Sub-Domain pro Marke und Land. Damit bleiben Probleme – sollten welche auftreten – isoliert und beeinträchtigen nicht die Zustellbarkeit bezüglich anderer Länder oder Marken.
  • Adobe empfiehlt die Zuordnung eines MTA pro Nachrichtentyp (E-Mail, SMS, Push-Benachrichtigung etc.). Dies ermöglicht die Beschränkung von Netzwerkproblemen auf einen bestimmten Kanal und deren einfache Verfolgung und Beseitigung. (Meist werden für jeden Kanal separat Tests ausgeführt.)
  • Um die Versandleistung zu verbessern, kann der Adobe-Campaign-Administrator folgende Maßnahmen treffen:
    • Die Anzahl der MTAs oder MTACHILDs erhöhen
    • Den verfügbaren RAM für jeden MTA erhöhen (von den standardmäßigen 512 MB auf 1024 MB).

Leistung der Plattform

Mehrere Faktoren können die Server-Leistung direkt beeinflussen und die Plattform verlangsamen:

  • Anzahl und Art der Personalisierungselemente

    Warum? Bei der Personalisierung von E-Mails werden für jeden Empfänger Daten aus einer Datenbank abgerufen. Wenn zahlreiche Personalisierungselemente vorhanden sind, erhöht dies die für die Versandvorbereitung nötige Datenmenge. Doch die Personalisierung allein verursacht selten Leistungsprobleme.

  • Auslastung des Servers

    Wenn der Marketing-Server viele verschiedene Aufgaben gleichzeitig ausführt, kann die Leistung verlangsamt werden.

    Warum? Der Marketing-Server muss alle eingehenden und ausgehenden Daten für alle Sendungen koordinieren, um sicherzustellen, dass die Daten korrekt sind und rechtzeitig gesendet werden.

    Tipp: Koordinieren Sie die zeitliche Durchführung von Sendungen mit anderen Team-Mitgliedern, um eine optimale Leistung zu gewährleisten.

  • Größe und Frequenz von Sendungen

    Warum? Die Größe eines E-Mail-Versands erzeugt eine gewisses Volumen in den Versandservern. Große Sendungen wie jene an über eine Million Empfänger benötigen Platz in den Übertragungswarteschlangen. Dies allein verursacht noch keine Probleme beim Server, doch die Kombination mit Dutzenden anderen umfangreichen Sendungen, die alle zur selben Zeit erfolgen, kann zu einer Sendeverzögerung führen.

    Tipp: Um die Auswirkungen großer Sendungen zu minimieren, koordinieren Sie die Versandzeiten, sodass der Versand versetzt stattfindet.

In diesem Dokument finden Sie weitere Informationen dazu, wie Sie die Leistung Ihrer Plattform optimieren können.

Prüfen der Netzwerkkonfiguration

Um den Versand großer Mengen von E-Mails zu optimieren und zu verhindern, dass Sie für einen Spammer gehalten werden, achten Sie auf eine ordnungsgemäße Netzwerkkonfiguration, mit der nicht versucht wird, die Identität des Servers zu verbergen.

Warum? Spammer versuchen, ihre echte Identität zu verbergen, weshalb es schwierig ist, ihre E-Mail-Server zu identifizieren.

Tipp: Verwenden Sie eine transparente Absenderadresse entsprechend der Website Ihrer Marke. Angenommen das Unternehmen Neotrip verwaltet die Hotelkette Valentino. Für seine Website verwendet es die Domain valentino.com. Um das Valentino-Hotel in Paris zu bewerben, verwendet es die Sub-Domain paris.valentino.com. Eine entsprechende Absenderadresse könnte deshalb hotel@paris.valentino.com lauten.

Verwaltung der Zustellbarkeit

Sie müssen die Zustellbarkeitsrate Ihrer Nachrichten steigern, damit Ihre Nachrichten in die Empfängerpostfächer zugestellt und nicht als unzustellbar zurückgesendet oder als Spam gekennzeichnet zu werden.

Tipps:

  1. Was ist Zustellbarkeit? Sie bezeichnet die Faktoren, die bestimmen, ob eine E-Mail vom Server eines Empfängers akzeptiert wird. ISPs (Internet Service Provider) filtern E-Mails heraus, die sie als Spam erachten, oder verhindern das Herunterladen von Bildern. Wenn sie feststellen, dass von einer Domain zu viele E-Mails gesendet werden, begrenzen sie die Anzahl der von diesem Absender akzeptierten E-Mails. Konzentrieren Sie sich bei der Zustellbarkeit Ihrer E-Mail auf vier Hauptkategorien: Datenqualität, Nachricht und Inhalt, Versandinfrastruktur und Reputation. Weiterführende Informationen zu diesem Thema finden Sie im Abschnitt Verwaltung der Zustellbarkeit.
  2. Folgen Sie den Empfehlungen im Abschnitt Verwalten der Zustellbarkeit im Erste-Schritte-Handbuch.
  3. Setzen Sie sich mit Ihrem Adobe-Campaign-Administrator in Verbindung, wenn Sie Hilfe benötigen.

Quarantäneverwaltung

Achten Sie in Ihrem eigenen Interesse auf eine gute Quarantäneverwaltung.

Warum? Wenn Sie auf einer neuen Plattform erstmals E-Mails versenden, verwenden Sie möglicherweise eine Liste mit fehlerhaften Adressen. Wenn Sie Nachrichten an ungültige Adressen oder an Honeypot-Adressen (Postfächer, die ausschließlich der Täuschung von Spammern dienen) senden, mindert dies die Reputation Ihrer Plattform. Mit einer guten Quarantäneverwaltung können Sie die Adressqualität pflegen, verhindern, dass Sie von ISPs auf eine Blacklist gesetzt werden, und Ihre Fehlerrate senken, was den Versand beschleunigt und den Durchsatz erhöht.

Tipps:

  • Adobe empfiehlt den Import ungültiger Adressen in die Quarantänetabelle (Administration > Kampagnenverwaltung > Unzustellbarkeitsverwaltung > Adressen unzustellbarer Sendungen).
  • Empfänger, deren Adresse in Quarantäne ist, werden standardmäßig zum Zeitpunkt der Versandanalyse ausgeschlossen und fließen somit nicht in die Berechnung der Zielgruppe ein. Eine E-Mail-Adresse kann in Quarantäne kommen, weil z. B. das Postfach voll ist oder die Adresse nicht existiert.
  • Adobe Campaign verwaltet fehlerhafte Adressen je nach zurückgegebenem Fehlertyp. Weiterführenden Informationen dazu finden Sie im Abschnitt Umgang mit Fehlern. Es gibt zehn Gründe, warum Nachrichten unter Quarantäne gestellt werden:
    • Unbestimmt
    • Unbekannter Nutzer
    • Ungültige Domain
    • Adresse auf der Blacklist
    • Abgelehnt
    • Fehler ignoriert
    • Unerreichbar
    • Konto deaktiviert
    • Postfach voll
    • Nicht angemeldet
  • Weiterführende Informationen zur Funktion der Quarantäneverwaltung von Adobe Campaign finden Sie in Ihrem Handbuch.

Anmeldemöglichkeit mit doppelter Bestätigung (Double opt-in)

Um den Nachrichtenversand an ungültige Adressen zu vermeiden, unnütze Kommunikation zu minimieren und die Reputation des Absenders zu schützen, empfiehlt Adobe die doppelte Anmeldung zur Bestätigung eines Abonnements. Damit können Sie sicherstellen, dass sich ein Empfänger absichtlich angemeldet hat.

Tipps:

  • Adobe empfiehlt eine Möglichkeit zur doppelten Anmeldung, indem einem Interessenten nach der Anmeldung zu einem Abonnement eine Bestätigungsnachricht gesendet wird. Die Anmeldung ist erst wirksam, wenn der Benutzer auf den in der Bestätigungsnachricht enthaltenen Link klickt.
  • Weiterführende Informationen zur Implementierung dieses Prozesses finden Sie im Abschnitt Anmeldung mit zweifacher Bestätigung.

Verwenden von Vorlagen

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Verwenden von Vorlagen

  • Warum? um Zeit zu sparen und Sendungen zu standardisieren
  • Anwendungsbeispiele: Tipps und Tricks für die Vorkonfiguration bestimmter Parameter in einer Versandvorlage

Mit einer Versandvorlage können Sie ein Set technischer und funktioneller Eigenschaften nach Ihren Anforderungen definieren und für künftige Sendungen wiederverwenden.

Normalerweise wird für jede Adobe zugewiesene Sub-Domain eine Versandvorlage erstellt.

Warum? Wenn Sie mehrere Marken in Adobe Campaign verwalten, empfiehlt Adobe die Zuweisung einer Sub-Domain pro Marke. Eine Bank kann beispielsweise für jede ihrer regionalen Niederlassungen eine Sub-Domain haben. Angenommen die Domain einer Bank heißt bluebank.com, dann könnten ihre Sub-Domains @ny.bluebank.com, @ma.bluebank.com, @ca.bluebank.com etc. heißen. Mit einer Versandvorlage pro Sub-Domain können Sie stets die richtigen vorkonfigurierten Parameter für jede Marke verwenden, wodurch Sie Fehler vermeiden und Zeit sparen können.

Unten finden Sie ein paar Empfehlungen zur richtigen Konfiguration einer Versandvorlage.

Tipp: Zur Vermeidung von Konfigurationsfehlern wird empfohlen, keine neuen Vorlagen zu erstellen, sondern native Vorlagen zu duplizieren und die Eigenschaften je nach Bedarf anzupassen.

Konfigurieren von Adressen

Wählen Sie in der Versandvorlage den Tab Von aus.

Füllen Sie im Fenster Parameter des E-Mail-Headers die folgenden Felder aus:

  • Absenderadresse: Die Adress-Domain entspricht der Sub-Domain, die Sie Adobe zugewiesen haben. Sie können den Teil vor '@' ändern, nicht aber die Domain-Adresse.

    Tipps:

    • Die Angabe der Absenderadresse ist für den E-Mail-Versand zwingend erforderlich.
    • Manche ISPs (Internet Service Provider) prüfen die Gültigkeit der Absenderadresse, bevor sie Nachrichten akzeptieren. Eine schlecht formulierte Adresse könnte vom Empfangs-Server abgelehnt werden. Achten Sie darauf, dass eine korrekte Adresse vorhanden ist.
    • Die Adresse muss die Identität eines Absenders enthalten. Die Domain muss im Besitz des Absenders und auf ihn registriert sein.
    • Adobe empfiehlt, E-Mail-Konten zu erstellen, die der Absender- und Antwortadresse entsprechen. Wenden Sie sich diesbezüglich bitte an den Administrator Ihres E-Mail-Programms.
  • Absender: Um die Öffnungsrate Ihrer Sendungen zu erhöhen, empfiehlt Adobe, einen Namen zu verwenden, der von den Empfängern leicht erkennbar ist, wie etwa Ihr Markenname.

    Tipp: Um das Benutzererlebnis zu verbessern, können Sie den Namen der Person einfügen, wie z. B. "Emma von Megastore".

  • Text der Antwortadresse: Standardmäßig wird die Absenderadresse für Antworten verwendet.

    Tipp: Adobe empfiehlt, eine echte Adresse zu verwenden, wie etwa den Kundendienst Ihrer Marke, damit sich dieser gegebenenfalls um etwaige Antworten kümmern kann.

Einrichten einer Kontrollgruppe

Sobald der Versand durchgeführt wurde, können Sie das Verhalten der ausgeschlossenen Empfänger mit den Empfängern vergleichen, die den Versand erhalten haben.

Warum? Damit können Sie die Effizienz Ihrer Kampagnen messen.

Tipp: Wählen Sie den Link An aus. Wählen Sie im Fenster Auswahl der Zielgruppe den Tab Kontrollgruppe aus. Sie können einen Teil der Zielgruppe extrahieren, z. B. eine Zufallsauswahl von 5 %.

Anpassen von Ordnern und Versandnamen

Ordnerwechsel: Sie können auswählen, wo die Versandvorlage im Adobe-Campaign-Navigationsbaum gespeichert wird und wo die auf dieser Vorlage basierenden Sendungen gespeichert werden.

Warum? Sie können dann einfacher darauf zugreifen und bei Bedarf Berechtigungen für diese Ordner konfigurieren.

Tipps:

  • Den gewünschten Speicherort können Sie in den Eigenschaften der Vorlage im Tab Allgemein auswählen, indem Sie den Wert in den Dropdown-Menüs Ausführungsordner und Ordner ändern.
  • Sie können beispielsweise jeden Monat einen Ordner an dem im Tab Allgemein spezifizierten Speicherort erstellen. Dieser Ordner enthält dann alle im jeweiligen Monat durchgeführten Sendungen. Aktivieren Sie dazu die Option Ausführungsordner bei der Versandanalyse berechnen und wählen Sie Aktuelles Datum hinzufügen aus der Dropdown-Liste Ordner aus.

Siehe auch: Details zur Zuweisung von Berechtigungen für Adobe-Campaign-Ordner finden Sie im Abschnitt Ordner und Ansichten.

Namen anpassen: Aktivieren Sie im Tab Analyse in den Eigenschaften der Vorlage die Option Titel bei der Versandanalyse berechnen. Wählen Sie in der Dropdown-Liste Titel die Option Aktuelles Datum hinzufügen aus und das gewünschte Datumsformat. Dem Titel jeder Sendung wird das aktuelle Datum auf der Basis dieser Vorlage hinzugefügt.

Filter oder Kontrollregeln mithilfe von Typologien anwenden

Eine Typologie enthält Regeln, die in der Analysephase vor dem Versand einer Nachricht angewendet werden.

Warum? Zur Prüfung des Inhalts und Konfiguration der Nachricht

Tipp: Ändern Sie in den Eigenschaften der Vorlage im Tab Typologie die Standardtypologie entsprechend Ihren Anforderungen.

Um beispielsweise den ausgehenden Traffic besser steuern zu können, können Sie festlegen, welche IP-Adressen verwendet werden können, indem Sie für jede Sub-Domain eine Affinität definieren und für jede Affinität eine Typologie erstellen.

Siehe auch: Weiterführende Informationen zu Typologien finden Sie im Abschnitt Kampagnentypologien.

Personalisieren des Benutzererlebnisses

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Personalisieren des Benutzererlebnisses

  • Warum? Um allgemeine Probleme bei der Zustellung Ihrer Nachrichten zu vermeiden und um das Benutzererlebnis zu verbessern, können Sie in Adobe Campaign Ihre Nachrichten personalisieren.
  • Anwendungsbeispiele: Tipps und Tricks zum Design Ihres Nachrichteninhalts

Tipps:

  1. Personalisieren Sie den Inhalt Ihrer Nachricht möglichst stark.
  2. Verwenden Sie die Empfängerdaten, die in der Adobe-Campaign-Datenbank gespeichert sind oder mithilfe von Tracking, Landingpages, Abonnements etc. erfasst wurden.

Siehe auch: Grundlegende Informationen zur Personalisierung finden Sie im Abschnitt Personalisierungsfelder.

Design

Stellen Sie sicher, dass Ihr Nachrichteninhalt korrekt aufgebaut ist, um oft mit der Personalisierung in Verbindung stehende Probleme zu verhindern.

Tipps:

  • Der HTML-Inhalt, der in Personalisierungsfeldern bereitgestellt wird und von externen Dateien von Drittanbietern stammt, kann falsch sein. Um das zu vermeiden, prüfen Sie die Syntax, die Verwendung von Tags, Zeichen etc. Ein Adobe-Campaign-Personalisierungs-Tag hat beispielsweise folgende Form: <%=table.field%>. Weiterführende Informationen dazu finden Sie im Abschnitt Datenquellen.
  • Die falsche Verwendung von Parametern in Gestaltungsbausteinen kann Probleme verursachen. Variablen in JavaScript sollten beispielsweise folgendermaßen verwendet werden:

    <%

    var brand = "xxx"

    %>

Siehe auch: Weiterführende Informationen dazu finden Sie in den Abschnitten Gestaltungsbausteine und Anreicherung von Inhalten.

Größe der E-Mail

Die empfohlene maximale Größe einer E-Mail beträgt ca. 35 KB.

Warum? So können Leistung und Zustellbarkeit gewährleistet werden.

Tipps:

  1. Prüfen Sie die Nachrichtengröße im Tab Vorschau.
  2. Wählen Sie einen Empfänger aus.
  3. Nach der Erstellung der Nachricht wird deren Größe in der Ecke rechts oben dargestellt.

Formatierung und Inhalt

Um häufige Formatierungs- und Design-Fehler zu vermeiden, prüfen Sie folgende Elemente:

  • Korrekte Datumsformatierung

    Adobe Campaign bietet Formatierungsfunktionen für Datumsangaben in JavaScript-Templates und XSL-Stylesheets. Siehe Anzeige von Datumsangaben.

  • Gültige Zeichen in E-Mails

    Eine Liste gültiger Zeichen für E-Mail-Adressen finden Sie in der Option "XtkEmail_Characters". Um Sonderzeichen richtig zu handhaben, muss Adobe Campaign in Unicode installiert sein. Wenden Sie sich dazu an Ihren Adobe-Administrator oder Ihren Adobe-Berater. Weiterführende Informationen finden Sie im Abschnitt Wechsel zu Unicode.

  • Benutzerdefinierter Abmelde-Link

    Ein Abmelde-Link muss unbedingt vorhanden sein. Er muss gut sichtbar und gültig sein, und das Formular muss funktionieren. Bei der Analyse einer Nachricht wird standardmäßig von einer Typologieregel überprüft, ob ein Abmelde-Link vorhanden ist. Ist dies nicht der Fall, wird ein Warnhinweis erstellt.

    Tipp: Da menschliche Fehler immer möglich sind, prüfen Sie vor jedem Versand, ob der Abmelde-Link ordnungsgemäß funktioniert. Achten Sie beispielsweise beim Testversand darauf, dass der Link gültig ist, das Formular online ist und dass sich das Feld Diese Person nicht mehr kontaktieren auf Ja ändert.

  • E-Mail-Authentifizierung

    Achten Sie darauf, dass die E-Mail-Header die DKIM-Signatur enthalten.

    Warum? DKIM (Domain Keys Identified Mail)-Authentifizierung ermöglicht es dem E-Mail-Empfangsserver zu überprüfen, ob eine Nachricht tatsächlich von der angegebenen Person oder dem angegebenen Unternehmen gesendet wurde. Ferner kann festgestellt werden, ob die Nachricht zwischen dem Versandzeitpunkt (und "signiert" mit DKIM) und dem Empfangszeitpunkt verändert wurde. Bei diesem Standard wird die Domain im Von- oder Absender-Header angegeben. Weiterführende Informationen dazu finden Sie im Abschnitt DKIM.

  • Responsives Design für Mobilgeräte

    Responsives E-Mail-Design stellt sicher, dass eine E-Mail auf jedem Gerät optimal angezeigt wird. Das DCE-Modul (Digital Content Editor) von Adobe Campaign enthält einige im responsiven Design formatierte Vorlagen. Gehen Sie dazu zu Ressourcen > Vorlagen > Inhaltsvorlagen. Weiterführende Informationen dazu finden Sie im Abschnitt Responsive Email Design 101.

  • Länge der SMS

    Standardmäßig entspricht die Anzahl der Zeichen einer SMS den GSM-Standards (Global System for Mobile Communications). Die Zeichen von SMS-Nachrichten, die das GSM-Alphabet verwenden, sind auf 160 Zeichen beschränkt bzw. auf 153 Zeichen, wenn die SMS in mehreren Teilen gesendet wird.

    Transliteration bezeichnet in einer SMS die Ersetzung eines Zeichens durch ein anderes, wenn das ursprüngliche Zeichen nicht von GSM unterstützt wird. Die Verwendung von Personalisierungsfeldern im SMS-Inhalt führt u. U. dazu, dass nicht von GSM unterstützte Zeichen eingefügt werden. Sie können die Transliteration von Zeichen zulassen, indem Sie die entsprechende Option im Tab mit den Parametern des SMPP-Kanals des entsprechenden externen Kontos aktivieren.

    Tipps:

    • Aktivieren Sie die Transliteration nicht, wenn Sie alle Zeichen Ihrer SMS beibehalten möchten, um beispielsweise Eigennamen unverändert zu übermitteln.
    • Sollte Ihre SMS jedoch eine hohe Anzahl an Zeichen enthalten, die vom GSM-Standard nicht unterstützt werden, aktivieren Sie die Transliteration, um Ihre Versandkosten zu begrenzen.

    Weiterführende Informationen dazu finden Sie unter Über die Transliteration von Zeichen.

Bilder

Damit die Bilder von Empfängern gesehen werden können, müssen die in E-Mails und öffentlichen Ressourcen verwendeten Bilder, die mit Kampagnen verknüpft sind, auf einem extern zugänglichen Server gespeichert sein.

Tipps:

  • Sie können überprüfen, ob durch die Instanzenkonfiguration die Verwaltung öffentlicher Ressourcen ermöglicht wird. Siehe Verwaltung öffentlicher Ressourcen.
  • Sie können eine HTML-Seite mit Bildern über den Versandassistenten importieren oder Bilder direkt über den HTML-Editor mit dem Symbol Bild einfügen. Weiterführende Informationen dazu finden Sie im Abschnitt Bilder.
  • Wenn keine Bilder dargestellt werden, prüfen Sie, ob die Bilder auf dem Server verfügbar sind. Klicken Sie dazu in Ihrem Versand auf den Tab Quelle. Suchen Sie Ihre Bilder und kopieren Sie die URL eines jeden Bildes in einen Web-Browser. Wenn die Bilder nicht dargestellt werden, kontaktieren Sie Ihren IT-Administrator oder den Drittanbieter, der Ihnen den Versandinhalt bereitgestellt hat.

Die richtigen Empfänger ansprechen

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Die richtigen Empfänger ansprechen

Wenn Ihr Inhalt fertiggestellt ist, müssen Sie sorgfältig auswählen, wer Ihre Nachricht erhalten soll.

  • Warum? Um einen erfolgreichen Versand durchzuführen, müssen Sie möglichst relevanten personalisierten Inhalt an die richtigen Empfänger senden. Mit Adobe Campaign können Sie eine präzise Zielgruppe bestimmen, indem Sie die Empfänger nach Alter, Ort, Einkäufen, Klicks auf frühere Sendungen etc. auswählen. Sie können mit Adobe Campaign auch Testprofile, Kontrollgruppen und Testadressen definieren, um sicherzustellen, dass Sie die richtige Zielgruppe anschreiben.
  • Anwendungsbeispiele: Tipps und Tricks zur Erstellung passender Zielgruppen

Wozu benötigen Sie Zielgruppen-Mapping?

Standardmäßig werden mit Versandvorlagen Empfänger angesprochen. Adobe Campaign ermöglicht aber auch andere Zielgruppen-Mappings für Ihre Sendungen, die Sie entsprechend Ihren Anforderungen anpassen können.

Tipp: So können Sie beispielswiese Nachrichten an Benutzer senden, deren Profile Sie über soziale Netzwerke erfasst haben oder die einen Informationsdienst abonniert haben.

Weiterführende Informationen zu diesen Mappings finden Sie im Abschnitt Zielgruppen-Mapping wählen.

Sie können auch ein benutzerdefiniertes Zielgruppen-Mapping erstellen und verwenden. Weiterführende Informationen dazu finden Sie im Abschnitt Zielgruppen-Mapping.

Externe Empfänger

Sie können Nachrichten an Empfänger senden, die in einer externen Datei anstatt in der Datenbank gespeichert sind. Weiterführende Informationen dazu finden Sie im Abschnitt Externer Versand.

Versand an Abonnenten eines Newsletters

Um den Abonnenten eines Newsletters eine Nachricht zu senden, können Sie die Abonnenten des jeweiligen Informationsdienstes direkt anschreiben. Weiterführende Informationen dazu finden Sie im Abschnitt An Abonnenten versenden.

Testversand-Empfänger und Testadressen

Nutzen Sie Testsendungen, bevor Sie Ihre Nachricht an die Hauptzielgruppe senden.

Tipp: Achten Sie darauf, geeignete Testversand-Empfänger auszuwählen, da diese die Form und den Inhalt Ihrer Nachricht bestätigen. Eine Anleitung zur Definition der Testversand-Empfänger finden Sie im Abschnitt Testversand-Zielgruppe.

Testadressen werden verwendet, um Empfänger anzusprechen, die den definierten Kriterien der Zielgruppe entsprechen, damit eine Nachricht getestet werden kann, bevor sie an die Hauptzielgruppe gesendet wird. Weiterführende Informationen dazu finden Sie im Abschnitt Testadressen verwenden.

Deduplizieren von Adressen

Vermeiden Sie doppelte E-Mail-Adressen, da sich dies auf Ihre Zielgruppe auswirken kann:

  • Wenn eine Zielgruppe geteilt wird, kann es vorkommen, dass dieselbe Nachricht öfter als ein Mal gesendet wird.
  • Wenn sich ein Empfänger nach dem Erhalt einer Nachricht abmeldet, könnten an sein dupliziertes Profil weiterhin Nachrichten gesendet werden.

Die Deduplizierung von Adressen schützt Ihre Reputation und gewährleistet eine gute Quarantäneverwaltung.

Indexieren von Adressen

Um die Performance der in der Anwendung verwendeten SQL-Abfragen zu optimieren, kann ein Index vom Hauptelement des Datenschemas deklariert werden.

Tipp: Eine Anleitung zum Hinzufügen eines Index zu den E-Mail-Adressen finden Sie im Abschnitt Indexierte Felder.

Sendungen validieren

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Sendungen validieren

Bevor Sie einen Versand durchführen, müssen Sie sicherstellen, dass Ihre Empfänger tatsächlich die Nachricht erhalten, die Sie ihnen senden möchten. Zu diesem Zweck müssen Sie den Nachrichteninhalt und die Versandparameter validieren.

  • Warum? Durch diese Maßnahme können Sie mögliche Fehler erkennen und beheben, bevor Sie den Versand an Ihre Hauptzielgruppe durchführen.
  • Anwendungsbeispiele: Tipps und Tricks zur Validierung des Inhalts und Formats Ihrer Nachrichten

Inbox Rendering

Mit Inbox Rendering können Sie sich eine Vorschau Ihrer Nachrichten in den gängigsten E-Mail-Clients ansehen, Inhalt und Reputation überprüfen und feststellen, wie Empfänger Ihre Nachrichten lesen.

Tipps:

  • Sie können sich ansehen, wie Nachrichten je nach verwendetem Empfangsmedium (Mobilgeräte, Web-Clients etc.) beim Empfänger dargestellt werden.
  • Fähigkeiten zum Inbox Rendering sind entscheidend, um festzustellen, ob Ihre E-Mail-Kampagnen erfolgreich durch die Filter der großen ISPs (Internet Service Providers) und Webmail-Dienste befördert werden. Diese Tools senden vorab eine Kopie einer E-Mail an ein Netzwerk von Test-Posteingängen, damit Sie sehen, wie eine Nachricht in diesen Diensten dargestellt wird. Manche dieser Tools bieten auch Berichte und Code-Korrektur-Möglichkeiten, mit denen Sie Fehler rasch erkennen und beheben und so die Zustellbarkeit verbessern können.

Weiterführende Informationen dazu finden Sie im Abschnitt Inbox Rendering.

Nachrichten in Testsendungen

Mit Testsendungen können Sie den Abmelde-Link, die Mirrorseite und andere Links testen, die Nachricht validieren, die Anzeige von Bildern überprüfen, mögliche Fehler erkennen etc. Außerdem können Sie Ihr Design und die Darstellung auf verschiedenen Geräten testen.

Tipps:

  • Wenn Sie externe Daten zum Inhalt eines Versands hinzufügen (z. B. Daten aus einer Transaktionstabelle, die nicht aus der Adobe-Campaign-Datenbank stammt), empfiehlt Adobe, echte Profile zu erstellen, die mit echten externen Daten verknüpft sind, und diese nur als Zielgruppe für Ihre Testsendungen zu verwenden. Denn wenn Sie Testadressen verwenden, wird der externe Inhalt nicht in Ihren Testsendungen angezeigt.
  • Analog sollten Sie bei der Verwendung von dynamischem Inhalt für jede Variante, die getestet werden soll, ein echtes Profil erstellen.

Hinweis: Bitten Sie zur Erstellung dieser Profile Ihren IT-Administrator um Hilfe.

Weiterführende Informationen zum Testversand finden Sie im Adobe-Campaign-Handbuch.

Einrichten von A/B-Test-Sendungen

Wenn mehrere Versionen von Inhalten für den E-Mail-Versand vorhanden sind, können Sie mithilfe von A/B-Tests feststellen, welche Version die größte Auswirkung auf die Zielkontakte hat.

Tipps:

  1. Senden Sie die unterschiedlichen Versionen an einige Ihrer Empfänger.
  2. Wählen Sie die Version mit der höchsten Erfolgsquote aus und senden Sie sie an die restliche Zielgruppe.

Details dazu finden Sie im Abschnitt A/B-Test.

Validierungsprozess

Sie können einen vollständigen Validierungsprozess einschließlich der Adobe-Campaign-Benutzer und -Gruppen definieren, um die Zielgruppe und den Nachrichteninhalt zu validieren.

Warum? um eine umfassende Steuerung und Kontrolle der unterschiedlichen Kampagnenprozesse zu ermöglichen. Hierzu gehören Zielbestimmung, Inhalt, Budget, Extraktion und Testversand.

Wie? Je nach Berechtigung werden Benutzer benachrichtigt, erhalten Testsendungen und können die Nachricht validieren oder ablehnen.

Weiterführende Informationen zu Validierungsmodi und Beispiele finden Sie im Abschnitt Validierungsprozess.

Nachrichtenzustellung überprüfen

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Nachrichtenzustellung überprüfen

Optimieren Sie Ihre Geschäftschancen und nutzen Sie die Funktionen von Adobe Campaign, um sicherzustellen, dass Ihre Nachricht tatsächlich bei den entsprechenden Empfängern ankommt.

  • Warum? Um einen relevanten und erfolgreichen Versand zu ermöglichen
  • Anwendungsbeispiele: Tipps und Tricks, um Ihre Geschäftschancen zu maximieren und Ihre Zielgruppe zu erreichen

Schübe verwenden

Mit Schüben können Sie das gesendete Nachrichtenvolumen nach und nach steigern.

Warum? So können Sie verhindern, dass Ihre Nachrichten als Spam gekennzeichnet werden, oder die Anzahl der pro Tag versendeten Nachrichten beschränken.

Tipp: Mit Schüben können Sie Sendungen in mehrere Teilsendungen unterteilen anstatt große Mengen von Nachrichten gleichzeitig zu senden.

Details zur Verwendung dieser Funktion finden Sie im Abschnitt In Schüben versenden.

Nachrichten priorisieren

Sie können die Reihenfolge der Sendungen durch Angabe der Versandpriorität festlegen.

Warum? Damit können Sie den Versand dringender Sendungen vorziehen.

Tipps:

  1. Bearbeiten Sie die Versandeigenschaften und wählen Sie den Tab Versand aus.
  2. Bestimmen Sie dann die Dringlichkeit von Sehr niedrig bis Sehr hoch.

Details zur Implementierung dieses Prozesses finden Sie im Abschnitt Versandpriorität.

Hinweis: Die Reihenfolge der versendeten Nachrichten innerhalb eines Versands kann nicht festgelegt werden.

IP-Affinität einrichten

Um den ausgehenden SMTP-Traffic besser zu steuern, können Sie für jede Affinität die Verwendung bestimmter IP-Adressen festlegen.

Warum? Damit können Sie die Zustellung von E-Mails auf bestimmte Geräte oder IP-Adressen begrenzen.

So können Sie beispielsweise eine Affinität pro Land oder Sub-Domain verwenden. Dann können Sie für jedes Land eine Typologie erstellen und jede Affinität mit der entsprechenden Typologie verbinden.

Tipps:

  1. Definieren Sie die IP-Affinitäten in der Konfigurationsdatei serverConf.xml. Weiterführende Informationen finden Sie im Abschnitt Versandparameter personalisieren (Verwalten von ausgehendem SMTP-Traffic).
  2. Geben Sie für jedes IPAffinity-Element an, welche IP-Adressen verwendet werden können. Weiterführende Informationen dazu finden Sie in der Liste der IP-Adressen.
  3. Verbinden Sie in der von Ihnen ausgewählten Typologie im Feld Verwaltung der IP-Adressen-Affinitäten die Sendungen mit dem Versand-Server (MTA), in dem die betreffende Affinität verwaltet wird. Weiterführende Informationen dazu finden Sie unter Ausgehenden SMTP-Traffic steuern.
  4. Prüfen Sie nach dem Versand der E-Mail den Header, um festzustellen, von welcher IP-Adresse aus der Versand erfolgte. Ihr E-Mail-Administrator ist Ihnen beim Feststellen der Header-Informationen behilflich.

Hinweis: Die meisten dieser Schritte können nur von einem erfahrenen Benutzer durchgeführt werden.

Typologien verwenden

Typologieregeln ermöglichen den kriterienbasierten Ausschluss eines Teils der Zielgruppe.

Warum? Auf diese Weise werden ein ideal auf Kundenbedürfnisse abgestimmter Nachrichtenversand sowie eine kohärente Unternehmenskommunikation sichergestellt.

Tipp: Beispielsweise können Sie minderjährige Empfänger aus der Zielgruppe Ihres Newsletters herausfiltern. Dieses Beispiel wird im Detail im Abschnitt Filterregeln erstellen beschrieben.

Anhänge vermeiden

Warum? Anhänge zählen zu den häufigsten Trägern von Malware, besonders wenn sie in Massensendung verschickt werden.

Tipp: Fügen Sie in das Dokument einen sicheren Link ein, anstatt es mit einem Anhang zu versehen. Dies gewährleistet zusätzlichen Schutz vor unbeabsichtigter Weiterverteilung und verringert auch die Gefahr, dass die Nachricht an eingehenden E-Mail-Gateways wegen der Nachrichtengröße oder aus Sicherheitsgründen abgelehnt wird.

Was passiert nach dem Versand?

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Was passiert nach dem Versand?

Nach dem Versand der Nachrichten ermöglicht es Ihnen Adobe Campaign die gesendeten Nachrichten zu verfolgen und festzustellen, wie Ihre Empfänger auf darauf reagieren.

  • Warum? um künftige Sendungen zu verbessern und Ihre nächsten Kampagnen zu optimieren
  • Anwendungsbeispiele: Tipps und Tricks zum Verfolgen Ihrer Sendungen

Sendungen beobachten

Um Ihre Kampagnen steuern zu können, müssen Sie zunächst sichergehen, dass Ihre Nachricht bei Ihren Empfängern tatsächlich angekommen ist.

Tipps:

  • Prüfen Sie im Versand-Dashboard die verarbeiteten Nachrichten und Versand-Logs.
  • In den Versand-Logs können Sie den Status der Nachrichten feststellen.

Weiterführende Informationen dazu finden Sie im Abschnitt Versand-Dashboard.

Was passiert, wenn die Nachrichten nicht gesendet werden und ihr Status weiterhin Ausstehend lautet?

  • Der Prozess wartet auf die Verfügbarkeit von Ressourcen. Möglicherweise wurde der MTA noch nicht gestartet.

    Tipp: Prüfen Sie, ob Ihre mta@<instance>-Module auf den MTA-Servern gestartet wurden und starten Sie sie gegebenenfalls. Weiterführende Informationen dazu finden Sie im Abschnitt Administration.

  • Möglicherweise wird für den Versand eine Affinität verwendet, die in der Sendeinstanz noch nicht konfiguriert wurde.

    Tipp: Prüfen Sie die Konfiguration der Traffic-Verwaltung (IP-Affinität). Weiterführende Informationen dazu finden Sie im Abschnitt Ausgehenden SMTP-Traffic steuern.

Hinweis: Diese Schritte können nur von einem erfahrenen Benutzer durchgeführt werden.

Tracking

Um das Verhalten Ihrer Empfänger besser kennenzulernen, können Sie ihre Reaktion auf einen Versand verfolgen: Empfang, Öffnung, Klicks auf Links, Abmeldungen etc. Diese Informationen werden im Tab Tracking der Zielkontakte des Versands und dem Tab Tracking des Versands angezeigt.

Warum? Tracking kann Ihnen helfen, Ihre künftigen Sendungen zu verbessern.

Tipp: Das Nachrichten-Tracking ist standardmäßig aktiviert. Um URLs zu konfigurieren, wählen Sie im unteren Bereich des Versandassistenten die Option URLs anzeigen aus. Sie können für jede URL der Nachricht festlegen, ob Sie Tracking aktivieren möchten.

Siehe auch: Weiterführende Informationen dazu finden Sie in den Abschnitten Tracking-Konfiguration und Trackingindikatoren.

Zustellbarkeit

Um die Geschwindigkeit der Nachrichtenzustellung zu messen, können Sie den Versanddurchsatz kontrollieren. Zur Messung der Versandgeschwindigkeit von Nachrichten werden zwei Kennzahlen herangezogen: Anzahl an gesendeten Nachrichten pro Stunde und die gesendete Datenmenge in Bits pro Sekunde. Weiterführende Informationen dazu finden Sie im Abschnitt Versanddurchsatz.

Tipp:

  • Bewahren Sie auf der Instanz keine fehlgeschlagenen Sendungen auf, da dadurch temporäre Tabellen gespeichert werden, was wiederum die Leistung beeinträchtigt.
  • Entfernen Sie nicht mehr benötigte Sendungen und inaktive Empfänger aus der Datenbank, um eine hohe Qualität der Adressen zu gewährleisten.
  • Planen Sie nicht die gleichzeitige Durchführung umfangreicher Sendungen. Beachten Sie, dass es 5 bis 10 Minuten dauern kann, bis die Last gleichmäßig über das System verteilt wurde.

Archivieren von E-Mails

Durch die Archivierung können Sie eine Rohversion der gesendeten E-Mails speichern.

Warum? Gesendete E-Mails werden oft aus rechtlichen Gründen aufbewahrt, da dies eine Vorschrift für Finanzdienstleistungen ist. Die Archivierung kann auch als Grundlage beim Kundenservice oder in Streitfällen herangezogen werden.

Tipps:

  • Gesendete E-Mails können lokal als Rohdaten (.eml-Dateien) oder als komprimierte Archive gespeichert werden.
  • E-Mails, die von Adobe Campaign gesendet werden, können auf einem externen System (wie z. B. einem SMTP-E-Mail-Server) mittels BCC archiviert werden. Dabei wird der Zielgruppe der Nachricht eine E-Mail-Adresse in BCC hinzugefügt.

Hinweis: Um die Archivierung zu konfigurieren, kontaktieren Sie Ihren Adobe-Campaign-Administrator.

Die E-Mail-Archivierung wird im Versand oder in der Versandvorlage über eine spezielle Option aktiviert. Details dazu finden Sie im Abschnitt Archivieren von E-Mails.